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Das Fenster, dass davon fliegen wollte

Als Carsten eines Morgens mal wieder zu Paulettes Dach aufstieg, um dort sauber zu machen, fiel ihm auf, dass er seitlich durch den Rahmen des Panoramafensters im Bug schauen konnte. Das konnte so unmöglich gewollt sein, denn wo jemand reinschauen kann, kommt Wasser schon lange durch und im Winter die Wärme raus.

Also hat er sich die Angelegenheit aus der Nähe betrachtet und beinahe einen Herzinfakt bekommen. Das gesamte Klavierband mit dem das Panoramafenster am Bug befestigt ist, hatte sich gelöst. 

Ein Fall für Rico Marx, unseren Ansprechpartner bei Dümo. Carsten schickte im Bilder und Videos und bekam sehr schnell einen Termin zur Reparatur.

Aber wir wären ja nicht wir, wenn es an der Angelegenheit nicht mindestens einen Haken hätte. hier sind es direkt zwei.

  1. Wie bekommt man einen Wohnwagen mit losem Fenster von Wuppertal nach Dülmen, ohne dass sich das Modul unterwegs verabschiedet?
    Spanngurte! Man reiche mir Spanngurte.
    Die haben zwar auf der Fahrt die Scheiben verkratzt, aber das Team von Dümo hat das alles wieder wegbekommen. 
    Und lieber ein verkratztes Fenster, als eines, dass einem die Polizei hinterherträgt, weil es sich auf der Autobahn gelöst hat.
     
  2. Am folgenden Wochenende, Carstens letztem Arbeitstag bei Amada wollten wir zum MPS in Bückeburg.
    Hier war also, mal wieder, erweiterte Logistik angesagt.
    Dabei traf Corina die Hauptlast der Arbeit, weil Carsten nicht so frei bekam, wie er sich das gewünscht hätte.

Das Team von Dümo hat die Befestigungslöcher etwas aufgebohrt, ordentlich Klebstoff auf das Klavierband aufgebracht und alles wieder montiert.

Am Freitagmittag sind wir dann mit vollgepackten Auto zuerst nach Dülmen und dann weiter nach Bückeburg gefahren.

Dort haben wir Carstens Firmenwechsel zu Johann Leimbach ordentlich gefeiert und Paulette gezeigt, wie Festival-Camping geht.

Video